Fact Friday: Fahrrad fahren * Wombat Kacke * Faultier

Wusstet ihr, dass…

… es das Fahrrad schon seit über 200 Jahren gibt?

Die verschiedensten Designs, Modelle und Antriebe wurden in den vielen Jahren entwickelt und trotzdem hat sich an der Urform nichts geändert: zwei Räder, ein Lenker und zwei Pedale! Als das Fahrradfahren neu erfunden wurde, warnten Wissenschaftler*innen vor dem sogenannten „Fahrradgesicht“. Man glaubte, das Gesicht könne durch den Fahrtwind verformt werden. 
Rund 300.000 Fahrräder werden in Deutschland jährlich bei der Polizei als gestohlen gemeldet. Die Dunkelziffer ist weitaus höher und die Aufklärungsrate erschreckend klein: Nur etwa 9% der gestohlenen Fahrräder kehren wieder zu ihren Besitzer*innen zurück.

Auch Klaas Heufer Umlauf und sein Fahrraddiebabschreckungs-Team haben sich diesem Thema mit der nötigen Ernsthaftigkeit gewidmet und die Bürde auf sich genommen, den Dieben ein für alle Mal das Handwerk zu legen. Dieses Video von Late-Night-Berlin gibt es auf YouTube zum Anschauen. Mit dabei waren Adel Tawil, Die Atzen, ein Gospelchor und eine vier Meter große Frau. Echt sehenswert!

Bei einem Arbeitsweg von 5 km stößt jede*r Einzelne, der mit dem E-Bike statt mit dem Auto fährt, 2,2 Tonnen weniger CO2 pro Jahr aus. 
Seit 2016 fahren mehr Fahrräder durch das Kopenhagener Stadtzentrum als Autos. Kein Wunder, denn Kopenhagen gilt auch als fahrradfreundlichste Stadt der Welt.
Was braucht eine Stadt eigentlich, um fahrradfreundlich zu sein? Geld und Platz. In den letzten Jahren haben deutsche Großstädte wie München und Stuttgart für den Radverkehr zwischen 2,30 und 5 Euro jährlich pro Kopf ausgegeben. Die Niederlande investierten im Jahr 2018 2,6 mal mehr in die Radinfrastruktur als Deutschland, nämlich satte 345 Millionen Euro.

Tipp von unserer Seite:

E-BIKE FAHREN MACHT SPASS!
Das ist ein Fakt und sogar der allerwichtigste. Man erreicht sein Ziel mit weniger Stress und Anstrengung als mit jedem anderen Verkehrsmittel. Es ist gesund und man bleibt fit.

Mehr zu diesen Fakten zum Thema Fahrradfahren könnt ihr unter folgendem Link nachlesen:
WISSENSWERT: 10 INTERESSANTEN FAKTEN ÜBER DAS FAHRRAD 

… Wombats ihre Häufchen in Würfelform machen?

Wombats gehören der Familie in Australien lebender Beutelsäuger an, die als höhlengrabende Pflanzenfresser leben. Warum ihr Kot allerdings diese besondere Form hat, wussten Wissenschaftler*innen lange nicht. Nun hat ein Forscherteam um Patricia Yang vom Georgia Institute of Technology das Rätsel gelöst: Die molligen Tiere setzen dafür ihre unterschiedlich elastischen und beweglichen Darmwände ein. Aus einer flüssigen Masse werde so am Ende des Wombat-Darms die ungewöhnliche, aber praktische Würfelform.

Wie sind die Wissenschaftler*innen darauf gekommen?

„Ich bin auf dieses Thema gekommen, weil ich noch nie etwas so Merkwürdiges in der Biologie gesehen habe. Es war ein Rätsel“, sagte Yang. Am Anfang habe sie gedacht, der würfelförmige Kot sei ein Scherz im Internet. Doch dann begann sie mit ihren Kolleg*innen, die Verdauungstrakte von Wombats zu sezieren und zu untersuchen. Dafür nutzte das Team Tiere, die nach Verkehrsunfällen auf der Insel Tasmanien eingeschläfert worden waren.

Aber warum machen die Tiere das? 

Ein Wombat hinterlässt täglich 80 bis 100 der kleinen Klötzchen, um sein Revier abzustecken und mit seinen Artgenossen über Duft zu kommunizieren. Für die Häufchen wählen sie nach Angaben der Forscher*innen gut einsehbare Orte, weil sie eher schlecht sehen können. Je höher und besser platziert der Haufen ist, desto stärker lockt er andere Wombats an, um daran zu schnuppern und in Austausch zu treten. Und dafür ist die Form des Kots wichtig: Die Häufchen sollen nicht wegrollen, sondern an den gut einsehbaren Orten kleine Stapel bilden und möglichst lange liegen bleiben.

Mehr zu diesem äußerst kuriosen Fakt, könnt ihr hier nachlesen: 
Darum ist der Kot von Wombats würfelförmig – es hat mit den Augen zu tun

… ein Faultier 2 Wochen benötigt, um sein Essen zu verdauen?

Mehr gibt’s dazu nicht zu schreiben.