Fact Friday: Siebenschläfertag * Wärmstes Meer * Schwitzen

Wusstet ihr, dass…

… der Siebenschläfertag eine jährliche und weltweite Bauernregel ist? 

Der Siebenschläfertag gedenkt am 27. Juni 2020 nicht dem Nagetier, sondern der Heiligenlegende aus dem Jahr 251. Nach dieser sollen sich die sieben Brüder Constantinus, Dionysius, Johannes, Malchus, Martinianus, Maximinianus und Serapio auf der Flucht vor Kaiser Decius in einer Höhle bei Ephesus versteckt haben. Dort wurden sie lebendig eingemauert und fielen daraufhin von Gott bewacht in einen tiefen Schlaf. Erst im Jahr 446 wurden die sogenannten „Siebenschläfer“ gefunden. Sie erwachten nach 195 Jahren aus ihrem Schlaf und wurden damit eine Bestätigung für die Auferstehung. Sie gelten seitdem als Heilige und außerdem als Schutzpatrone der Schlaflosigkeit. 
Zudem ist der Siebenschläfertag als Lostag bekannt, also als Tag, der eine Wettervorhersage für die nachfolgenden Wochen ermöglicht. Besonders für die Landwirtschaft sind die Vorhersagen am Siebenschläfertag relevant, da an diesem Tag eine recht hohe Treffsicherheit der Prognosen zu erwarten ist. Diese begründet sich durch die vergleichsweise stabile Wetterlage in Europa, die im Zeitraum von Ende Juni bis Anfang Juli herrscht. Laut statistischen Auswertungen liegt die Eintrittswahrscheinlichkeit der Siebenschläferregel zwischen 62 und 70 Prozent. 
Also erinnert euch in 15 Tagen, das Wetter genau unter die Lupe zu nehmen und lasst uns zusammen hoffen, dass der 27. Juni 2020 ein Tag voller Sonnenschein sein wird.

Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen: Siebenschläfertag 2020 – 27.06.2020 

… das Meer im Indischen Ozean am wärmsten ist?

Es sind schon fast Temperaturen wie in der Badewanne. In den tropische Regionen, besonders an den Küsten des Indischen Ozeans, ist das glitzernde Meer am wärmsten. Vor den Inselstaaten Mauritius und Madagaskar werden an der Wasseroberfläche Höchstwerte von bis zu 31 Grad Celsius erreicht. Zum Glück ist es in den Tiefen kühler – sonst würde den zahlreichen Fischen ja glatt der Schweiß ausbrechen.

Diesen und weitere interessante Fakten zum Thema Sommer findet ihr hier: 10 spannende Fakten rund um den Sommer

… Murmeltiere im Sommer Gefahr laufen in Hitzestress zu geraten?

Grund: Sie haben nur wenige Schweißdrüsen und können nicht hecheln wie beispielweise Hunde. Schon bei 20 Grad wird es ihnen zu heiß. An heißen Sommertagen halten sie sich während der wärmsten Stunden überwiegend in ihren kühlen Bauen auf. Sie können gelegentlich dabei beobachtet werden, wie sie vor ihren Bauen ausgestreckt in der Sonne liegen. Dieses Verhalten dient jedoch nicht der Erhöhung ihrer Körpertemperatur, sondern trägt dazu bei, die Anzahl der Parasiten in ihrem Fell zu reduzieren. Sie nehmen bei diesen Sonnenbädern eine ausgestreckte Körperhaltung ein. Auf diese Weise haben sie sehr großflächigen Kontakt mit dem kühleren Bodengrund und können dadurch ihre Körpertemperatur niedriger halten. 
Damit der Mensch nicht hecheln muss, ist er mit zwei bis vier Millionen Schweißdrüsen ausgestattet und so produziert der menschliche Körper im Durchschnitt täglich einen bis zwei Liter Schweiß.

Wenn du mehr über das Schwitzen nachlesen willst, kannst du hier draufdrücken: 10 spannende Fakten rund um den Sommer